Michael Erle
02.01.2003

St. Barbara und Tornadostein

Von Ettlingen über Wattkopf und Reichenbach nach Ittersbach

In den BNN erschienen am: 02.01.2003

Die heutige Wanderung im Grenzgebiet zwischen Schwarzwald und Kraichgau ist überraschend vielseitig und abwechslungsreich. Etwas anstrengend ist nur der Anstieg auf den Wattkopf zu Beginn der Tour, in diesem Bereich braucht man auch Orientierungsvermögen, da einige Wegstücke nicht markiert und schwer zu finden sind. Da der Weg mehrmals die Stadtbahnlinie S11 schneidet, ergeben sich mehrere Kürzungsmöglichkeiten, so kann man auch mit der Stadtbahn bis Bahnhof Busenbach oder Reichenbach Kurpark fahren und den ersten Abschnitt der Wanderung überspringen.

 

 

Wenn wir die ganze Strecke laufen wollen, fahren wir mit der S1/S11 bis Ettlingen Albgaubad, überqueren beim Bahnübergang die Schienen („Wattkopf 2,4km“) und laufen parallel zu den Schienen an den Tennisplätzen vorbei bis zum nächsten Wegweiser. Nun weist uns die blaue Raute den Weg: Wir biegen links ab („Wattkopf 2,0 km“) und orientieren uns in der Folge an der Markierung blaue Raute und den Schildern Richtung Wattkopf: Über die Albbrücke gelangen wir zur Straße, laufen auf ihr 70 Meter nach rechts, biegen dann zweimal links ab und wandern auf schönem und Dank „Lothar“ aussichtsreichem Fußweg im Zickzack den Wattkopfhang hinauf. Nach etwa 10 Minuten verlassen wir vorübergehend die blaue Raute und folgen der gelben Raute („Wattkopf 0,5 km“) nach links bis zur Schutzhütte Friedrichshöhe (von hier kann man halblinks einen kurzen Abstecher zum Bismarckturm machen) und nach rechts steil bergan zum Gipfel des 335 Meter hohen Wattkopfes mit einem Fernmeldeturm. Damit ist die größte Anstrengung der Wanderung schon geschafft!

 

Wir biegen halbrechts ab und folgen nun immer den Schildern „Funkturm Wettersbach“ und der blauen Raute Richtung „Jagdhütte“ auf bequemem breitem Weg durch einen Buchenwald immer geradeaus bis zum Wegweiser „Jagdhütte“, wo wir rechts abbiegen („Muckenklinge“). 20m weiter halten wir uns geradeaus (die gelbe Raute zweigt rechts ab) und laufen, nun ohne Markierung bergab, bleiben bei der nächsten Kreuzung geradeaus, queren die Kalberklamm und wandern auf urigem Fußweg bis zu einer Anhöhe in Waldrandnähe. Hier gehen wir nach links und sofort wieder recht auf Wegspuren am Waldrand entlang bergab mit schönem Blick auf Busenbach und die Ausläufer des Schwarzwaldes. Bald gelangen wir hinab in die Hasenklamm, wo der Wald ein Stück nach links abknickt. Achtung: der Wegverlauf ist hier sehr versteckt! Wir gehen ca. 20m wieder zurück, unser Pfad biegt nun ab in den Wald. Bei meiner Begehung war diese Stelle von einer alten Baumwurzel verdeckt. Nach einigen Schritten sieht man wieder den Weg und alte Marlierungszeichen (blaue Raute und blauer Punkt). Ihnen folgen wir auf bald breiterem Weg zum Wegweiser „Am Hasenberg“ bei einer Hühnerfarm. Nun geht’s dem gelben Rombus nach („Busenbach Bahnhof“), beim nächsten Wegweiser beim Ortseingang von Busenbach halbrechts, dann geradeaus hinab auf die Ettlinger Straße. Wir überqueren die Straße, wählen den linken Fußweg und laufen an einem Spielplatz vorbei zum Wegweiser „Bahnhofstraße (hierher gelangt man auch in 5 Minuten vom Bahnhof Busenbach auf der Bahnhofstraße).

 

Wir wählen den ansteigenden Waldweg geradeaus(gelbe Raute, „Kurpark 1,8 km“), halten uns bei der nächsten Verzweigung rechts auf dem breiten Weg (hier fehlt das Zeichen) und marschieren den Schildern „Kurpark“ und Markierungszeichen nach parallel zu der obersten Häuserreihe von Reichenbach, an der Klinik vorbei und gelangen über die Fußgängerbrücke hinab in den Kurpark. Beim See bleiben wir geradeaus („S- Bahn--Haltestelle“ 0,5km) und laufen, dabei einen Teil des Rutengänger- Lehrpfades berührend, zur S- Bahn- Haltestelle Kurpark. Hier biegen wir links ab und folgen nun immer den Schildern „St.- Barbara- Kapelle“ sowie die gelben und blauen Rautenzeichen auf bequemen Schotterwegen, queren einmal die Straße, biegen beim Wegweiser „Am Grenzweg“ links ab, kommen zum Waldrand, genießen den schönen Ausblick auf Langensteinbach und den südlichen Kraichgau und wandern am Waldrand entlang. Beim Wegweiser kurz nach dem Bibelheim Bethanien können wir nach links zur Haltestelle der S- Bahn gelangen.

 

Wenn wir noch weiter wollen, biegen wir rechts ab und laufen ein paar Meter hinauf zur ehemaligen St.- Barbara- Kapelle. Ein kleiner Rastplatz lädt zum Verweilen ein. Nun folgen wir bis zum Ziel der blauen Raute und den Schildern „Ittersbach“. Ein kleines Stück begleiten uns die Infotafeln des „Baumartweges“. Auf gemütlichen Wald- und Teerwegen marschieren wir weiter, queren einmal die Straße und gelangen zum Waldrand. Wer abkürzen will, kann hier nach rechts der gelben Raute zur S- Bahn- Haltestelle Spielberg folgen. Im anderen Falle hält man sich bei den nächsten beiden Wegweisern bei einem Waldspielplatz erst links („Ittersbach 4,0km“), dann rechts, überquert bald bei einem Bahnübergang die Straße, genießt den schönen Blick auf die nördlichsten Schwarzwaldberge Mahlberg, Mauzenberg und Dobel und läuft auf Teerwegen über Wiesen wieder in den Wald. Bei einem kleinen Pavillon biegen wir links ab und marschieren auf breitem ebenem Weg an einem Lehrbienenstand vorbei zum Tornadostein. Er erinnert an den Tornado, der am 10. Juli 1968 wütete und unter anderem große Waldflächen vernichtete.

 

Wenn man es eilig hat, geht man geradeaus weiter („Ittersbach 1,6km“) und folgt dem gelben Rombus auf einem Teerweg nach Ittersbach bis zur S- Bahn- Haltestelle Rathaus. Schöner ist der kleine Umweg über den Jakobsbrunnen. Hierzu biegt man rechts ab („Ittersbach 4km“) und folgt weiterhin dem blauen Rombus und den Schildern „Ittersbach“. Bald kommen wir beim Jakobsbrunnen vorbei, er ist links neben dem Weg mit wenigen Schritten zu erreichen. Wenig später gelangen wir zum Waldrand. Wir bleiben geradeaus, genießen die schöne Aussicht auf Ittersbach und den südlichen Kraichgau und laufen, immer den Zeichen nach, durch den Ort hinab zur S- Bahn- Haltestelle Rathaus, wo wir mindestens stündliche Verbindung zurück nach Ettlingen und Karlsruhe haben.

 

Neubearbeitung 2009

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