Michael Erle
02.07.2015

Der Spessarter Spechtweg

Jubiläums- Rundwanderung auf der Spessarter Gemarkungsgrenze

In den BNN erschienen am: 02.07.2015

Dieses Jahr feiert der Ettlinger Höhenstadtteil Spessart sein 750- jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass hat die Gemeinde den Spessarter Spechtweg ausgeschildert und im April dieses Jahres eröffnet. Auf den Spuren der Spechte, denen das Dorf seinen Namen verdankt, führt dieser Rundweg über eine abwechslungsreiche und außergewöhnliche Naturlandschaft an der Ortsgrenze um die Gemarkung herum. Unterwegs werden auf sechs Tafeln die bei uns beheimateten Spechtarten vorgestellt und porträtiert. Ich habe als Ausgangspunkt nicht die eigentlich vorgesehene Rüppichhütte am Heuweg, sondern den oberen Ortsausgang von Spessart gewählt, er ist nicht nur mit dem Auto, sondern auch bequem mit dem Bus erreichbar, so dass man dem Auto eine Ruhepause gönnen und umweltfreundlich anreisen kann. Der Ausgangspunkt hat den weiteren Vorteil, dass man den Steilanstieg zur Rüppichhütte nicht als Schlussetappe bewältigen muss. Als Fahrkarte genügt ab Karlsruhe die KVV- Citykarte.

 

 

Wir laufen von der Bushaltestelle aus auf der Straße in Fahrtrichtung bis zur Verkehrsinsel, biegen links ab und marschieren parallel zur Straße am Hohenzollernkreuz vorbei. Nun sehen wir schon das Zeichen den Spechtweges, es schickt uns 150 m weiter nach links auf einen Grasweg zum Waldrand. Hier geht es links weiter und immer geradeaus hinab zum Naturschutzgebiet Windwiesen. Beim Wegweiser „Windwiesenklinge“ biegen wir rechts ab und wandern, nun auch der gelben Raute Richtung „Tote- Mann- Stein“ nach, auf Forstwegen immer geradeaus, halten uns nach ca. 1,5 km scharf links und steigen auf holprigem Pfad steil hinab zum Tote- Mann- Stein.

 

Etwa 100 m weiter haben wir nun die Wahl: Wenn wir die gemütlichere Variante wählen, bleiben wir den Spechtwegzeichen treu, steigen rechts steil bergab, biegen vor der Moosalbbrücke links ab, folgen der blauen Raute auf dem gemütlichen Albtalweg etwa 2,5 km bis zum Wegweiser Kochmühleund lesen beim nächsten Absatz weiter. Trittsicheren Wanderern empfehle ich die „rassigere“ Variante auf dem alten Graf- Rhena- Weg: Wir laufen noch 100 m geradeaus, 70 m nach links und biegen rechts ab auf einen inzwischen nicht mehr markierten Waldpfad. Nun geht es teilweise über Stock und Stein, dann ca. 100 m auf einem Forstweg, rechts ab und immer geradeaus weiter. Nach einem Brückchen queren wir einen weiteren Forstweg. Wenig später endet der Pfad vorläufig auf dem breiten Albtalweg. Wir folgen ihm etwa 100 m, biegen dann links ab auf die Fortsetzung des Pfades, der nach ein paar Minuten endgültig in den Albtalweg mündet. Auf ihm gelangen wir an der Graf- Rhena- Quelle vorbei zum Wegweiser „Kochmühle“.

 

Bevor wir geradeaus weiter gehen, können wir nach rechts mit einem kurzen Abstecher zum Ausflugslokal „An der Kochmühle“ (Einkehrmöglichkeit) gelangen. Und wenn wir abkürzen wollen, laufen wir noch 200 m weiter zur Haltestelle „Etzenrot“ und können mit der S1 zurückfahren.

 

Ab Wegweiser „Kochmühle“ immer unseren Zeichen folgend, betreten wir bald wieder den Wald, biegen beim Wegweiser „Alter Heuweg“ scharf links ab und atmen nochmal kräftig durch: auf Forstwegen geht es nun steil bergan bis zu einer Bank bei der Heuwegstraße und etwas rechts versetzt weiter auf einem Pfad zur Infotafel des Spechtweges bei der Rüppichhütte.

 

Hier wählen wir den Schotterweg nach rechts, biegen nach 350 m links und nach weiteren 150 m rechts ab (Achtung: leicht zu übersehen!). Bei der nächsten Verzweigung halten wir uns geradeaus, wandern bergab zu einem breiten Querweg und auf ihm nach links zur nächsten Kreuzung. Nun geht es nach links weiter auf einem etwas holprigem Waldweg, neben ihm finden wir nun die Infotafeln der sechs heimischen Spechtarten. Er mündet bald in einen Schotterweg. Bei einer Sitzgruppe queren wir die Straße, laufen am Waldrand entlang, dann durch ein Wäldchen hinab zur Straße, die wir etwas rechts versetzt queren. Beim nächsten Wegweiser schwenken wir nach links, laufen geradeaus bis zum Wegweiser „Parkplatz Spessart“ bei den Ausläufern der Ettlinger Linien, biegen links ab, queren die Straße und gelangen zum Ausgangspunkt zurück.

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