Michael Erle
07.09.2017

Auf dem Albtrauf hoch über dem Filstal

Rundwanderung von Geislingen an der Steige über Steigerhof zurück nach Geislingen

In den BNN erschienen am: 07.09.2017

 

Herrliche Wanderpfade entlang des Albtraufs auf beiden Seiten des Filstals beschert uns die Wandertour im Bereich der Geislinger Steige. Wie meistens in der Schwäbischen Alb mit ihrer Tafelbergstruktur hat man zu Beginn einen längeren Anstieg zu bewältigen und als Gegenstück zum Schluss einen entsprechenden Abstieg, ansonsten nur ganz kurze An- und Abstiege. Auf etwa halber Strecke bietet die Ziegelhütte eine zünftige Einkehr, und von dort hat man auch die Möglichkeit, die Tour abzukürzen und zum 1,5 km entfernten Bahnhof Amstetten zu wandern.

 

 

 

 

 

Vor dem Bahnhof studieren wir erst einmal die Tafel des Schwäbischen- Alb- Vereins: Das querliegende rote „Y“ ist für die erste Zeit unser Zeichen Richtung „Schildwacht“. Wir unterqueren die Straße, biegen links und sofort wieder rechts ab in den Notzentalweg, queren die Eberhardstraße und steigen über viele Treppen und auf Zickzackweg bergan zum Ortsausgang. Nun geht’s 150 m neben der Straße, dann links und gleich wieder rechts ab und auf teilweise verwachsenem Pfade steil bergan zur Schildwacht mit dem großen Ostlandkreuz, einer Gedenkstätte für die Toten Südmährens. Damit haben wir schon die meisten Anstiegsmühen hinter uns, nutzen die wohlverdiente Verschnaufpause, um die schöne Aussicht zu genießen, und wenden uns nach scharf links (gelbes „Y“, „Geiselstein 1,5 km“). Auf schönen Pfaden und Wegen wandern wir immer auf dem Albtrauf entlang durch Buchenwälder bis zur nächsten beschilderten Verzweigung, wo wir nach links mit einem kurzen Abstecher zum Geiselstein, einem herrlichen Aussichtspunkt, gelangen können.

 

Wieder zurück auf unserem Weg, folgen wir nun immer den Schildern „Steighof“ und weiterhin dem gelben „Y“ auf schönen Waldpfaden bis zur nächsten beschilderten Kreuzung. Hier schwenken wir nach links und nehmen die gebe Raute auf („Steighof 3,5 km“). Bald verbreitert sich unser Weg zu einem Forstweg. Bei einer Verzweigung haben wir die Wahl: entweder bleiben wir auf dem breiten Weg, oder wir biegen schwach links ab und wählen die etwas weitere, aber lohnende Variante über den Wittingerfels. Wenig später vereinen sich beide Varianten wieder, auf Forst- und Fußweg gelangen wir hinab zur Kreisstraße und auf ihr bis zur Einmündung in die Bundesstraße. Wir überqueren sie vorsichtig, schwenken nach links und laufen neben der Straße zur Eisenbahnbrücke. Gleich nach der Brücke geht es scharf links weiter, nun dem gelben Dreieck nach („Ödenturm 5 km“). Wenig später treffen wir auf die Ziegelhütte (Einkehrmöglichkeit).

 

Wer die kürzere Variante wählt, biegt hier rechts ab und folgt dem gelben Dreieck zum Bahnhof Amstetten. Im anderen Falle halten wir uns schwach rechts und wandern dem gelben Dreieck nach „(„Geislingen 5 km“), es wird uns bis auf eine kurze Unterbrechung bis zum Ziel den Weg weisen. Abwechselnd auf Fuß- und Forstwegen geht es ein Stück am Waldrand entlang, dann wieder auf dem Albtrauf, bis wir auf einen breiten Schotterweg stoßen. Ihm folgen wir nach links bis kurz vor einem Fernsehumsetzer. Die Markierung möchte uns hier geradeaus weiter schicken, wir wählen aber eine reizvollere Variante und schwenken auf den Waldpfad schwach links ein. Wir halten uns immer geradeaus, genießen vom Aussichtsfelsen Hofstetter Stein die schönen Tiefblicke auf Geislingen und das Filstal und treffen wenig später auf einen Schotterweg am Waldrand. Ihm folgen wir nach links, nun wieder dem gelben Dreieck nach, bis zum mächtigen Ödenturm. Der 33,3 hohe Turm mit 2,5 m dicken Grundmauern wurde von den Ulmern 1420 zum Schutz der Burg Helfenstein erbaut, er ist sonntags geöffnet und bietet einen hervorragenden Ausblick auf Geislingen.

 

Weiter dem gelben Dreieck folgend wandern wir in unzähligen Kehren am Steilhang hinab bis zu den obersten Häusern von Geislingen, durch die Bahnunterführung auf der Rosenstraße zum Kirchplatz, rechts ab und geradeaus auf der Hauptstraße am alten Rathaus vorbei, dann weiter geradeaus auf der Moltkestraße am Heimatmuseum vorbei, beim „Haus der Diakonie“ rechts und gleich wieder links zurück zum Bahnhof.

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