Michael Erle
21.02.2019

Vier Burgen und eine Einsiedlerklause

Von Leutershausen auf dem Burgensteig ├╝ber Schriesheim nach Dossenheim

In den BNN erschienen am: 21.02.2019
Region: Odenwald

 

Herrliche Panoramawege, eine ehemalige Einsiedlerklause und vier Burgruinen, darunter die aussichtsreich gelegenen Ruinen Strahlenburg und Schauenburg lassen auf der Wanderung durch die Bergwelt des westlichen Odenwaldes so schnell keine Langweile aufkommen. Überdies lockt auf ungefähr halber Strecke mit dem Burggasthof Strahlenburg eine zünftige Einkehrmöglichkeit. Die zu jeder Jahreszeit empfehlenswerten Tour folgt weitgehend dem gut ausgeschilderten Burgensteig und erfordert mit ihren teilweise steilen Anstiegen ein ordentliches Maß an Kondition, es gibt aber einige Kürzungsmöglichkeiten bzw. mit der Zwischenstation Schriesheim die Möglichkeit, die Tour in zwei separate Teiletappen zu zerlegen. Als Fahrkarte kommt das Baden. Württemberg- Ticket oder eine Karte nach dem neuen BWTarif (Info unter www.bwegt.de/bwtarif ) in Frage.

 

 

 

Wir gehen vom Bahnhof aus in die Fenchelstraße, geradeaus weiter in den Beinpfad, dann etwas rechts versetzt in den Endweg und nach den letzten Häusern geradeaus auf einem Wirtschaftsweg bergan zu einer beschilderten Kreuzung. Hier treffen wir auf das blaue Zeichen des Burgensteigs („Hirschburg 1,3 km“), es wird uns für die folgende Stunde den Weg weisen. Auf einem schönen Panoramaweg durch Weinberge gelangen wir an einem kleinen Rastplatz mit Spielplatz vorbei zum nächsten Wegweiser, wo wir nach links schwenken („Hirschberg 0,5 km“). Ein schöner Waldpfad führt uns hinauf zur Ruine Hirschburg. Bei den zwei roten Bänken können wir mit einem kurzen Abstecher die kümmerlichen Überreste der Ruine besuchen. Anschließend geht es weiter auf dem Burgsteig bergauf zur Infotafel der Ruine Schanzenköpfle, mit 400 m dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Wir bleiben noch 400 m auf den Bursteig, biegen dann halbrechts ab und folgen nun der Markierung „S5“ auf breitem Forstweg zu den obersten Häusern von Schriesheim, auf der Straße bergab, halten uns bei einer Ruftaxi- Haltestelle rechts und sofort wieder links und folgen weiter dem Zeichen „S5“ sowie den Schildern „Fußweg zur Stadt“ über mehrere Treppenabgänge hinab zur Talstraße. Weiter geht's auf ihr nach rechts und beim „Ludwigstein“ schwach links über die Kanzelbachbrücke in die „Schmale Seite“ und dann links in den Burgweg.

 

50 m weiter ergibt sich die erste Kürzungsmöglichkeit: geradeaus dem gelben Andreaskreuz nach zum Bahnhof Schriesheim. Wenn wir noch weiter wollen, halten wir uns links und gleich wieder rechts und folgen den Schildern „Zur Burg“ durch ein Tor und durch einen Weinberg steil bergan zu einer Aussichtsplattform. Hier biegen wir links ab und folgen den Zeichen „S4“ zum Eingang der Strahlenburg (Einkehrmöglichkeit im Burggasthof).

 

Wenn man die Tour abkürzen will, folgt man dem Zeichen „S4“ zurück zur Plattform, weiter nach Schriesheim und dann dem gelben Andreaskreuz zum Bahnhof. Wollen wir die Tour fortsetzen, gehen wir vom Burgtor aus auf der Straße über den Parkplatz und folgen dem gelben Andreaskreuz scharf rechts zum Aussichtspunkt Pfalzblick bei einem Denkstein. Ein paar Meter weiter treffen wir wieder auf das blaue Burgensteigzeichen, es wird uns für die nächste Stunde den Weg weisen. Wir schwenken nach scharf rechts und wandern auf gemütlichem Forstweg an einem Pavillon vorbei, dann nochmals etwas bergan zu einer kleinen Hütte unterhalb der Schauenburg. Mit einem kleinen Abstecher können wir die Burgruine besichtigen und die herrliche Aussicht genießen.

 

Hier gibt es nochmal eine Kürzungsmöglichkeit: scharf rechts den Zeichen „Do1“ und „Do3“, später dem gelben „B“ folgend nach Dossenheim. Wenn wir die Tour fortsetzen wollen, bleiben wir weiterhin den Burgensteigzeichen treu, marschieren auf Forstwegen noch etwas bergan zum Kottenbrunnen und biegen 200 m weiter halbrechts ab. Nach weiteren 500 m knicken die Zeichen nach scharf links ab, wir bleiben aber geradeaus und bleiben auf dem breiten Schotterweg immer geradeaus bis zu einem mit „Do3“ markierten Querweg. Ihm folgen wir nach rechts, können ein paar Meter weiter mit einem kleinen Abstecher nach links eine ehemalige Einsiedlerklause besichtigen, folgen dann dem Zeichen „Do3“, bleiben nach 250 m , wenn die Markierung halbrechts abzweigt, geradeaus (gleichzeitig Naturlehrpfad) und treffen nach einer Linkskurve wieder auf das Zeichen „Do3“, es wird uns bis Dossenheim begleiten. Wir biegen scharf rechts ab, folgen ein Stück der Talstraße und gelangen dann auf einem Teerweg nach Dossenheim. Bei der Kirche schwenken wir schwach links in die Wilhelmstraße, laufen geradeaus bis zu ihrem Ende, biegen rechts und gleich wieder links ab und gelangen auf der Bahnhofstraße zu Bahnhof Dossenheim.

 

 

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