Michael Erle
25.06.2020

Von den Islandpferden zum Tote-Mann-Stein

Von Fischweier über Burbach durch das Moosalbtal nach Schluttenbach oder Fischweier

In den BNN erschienen am: 25.06.2020

 

Hoch über dem idyllischen Albtal, umgeben von einer malerischen Ausreit- und Wandergegend, haben mehr als 200 Islandpferde im Wiesenhof unweit von Burbach ihre Heimat gefunden. Das weitläufige Anwesen mit großen Koppeln, Reithalle, Dressurviereck, Roundpen, Ovalbahn und Stallungen bietet alles, was Islandpferde und -pferdefreunde sich wu?nschen. Man muss nicht unbedingt Pferdeliebhaber sein, um seine Freude an den herrlichen Tieren zu haben. Das angeschlossene Gästehaus lädt mit seiner gutbürgerlichen Küche zur zünftigen Einkehr ein. Im weiteren Verlauf der wenig anstrengenden, auch für einen Familienausflug mit älteren Kindern bestens geeigneten Wanderung lernen wir das idyllische Moosalbtal kennen, es gehört zum weiträumigen Naturschutzgebiet Albtal und Seitentäler. Wenn man mit der S- Bahn anreist und nicht zum Auto zurück muss, bietet sich als Alternative für den letzten Abschnitt der Weg über die Carl- Schöpf- Hütte nach Schluttenbach an mit der Einkehrmöglichkeit unterwegs im Landgasthaus Rimmelsbacher Hof.

 

 

 

Wir laufen neben der Straße Richtung Moosbronn zum nächsten Wanderwegweiser, biegen halblinks ab und folgen der gelben Raute und den Schildern „Burbach“ nach einem kurzen steilen Anstieg auf breitem Forstweg zu den obersten Häusern von Burbach. Bei der Bank „Bei de Hasegass“ zweigen wir rechts ab in den Lindenstraße und folgen ihr an einem schönen Wegkreuz und einem alten Brotbackofen vorbei zur Dorflinde. Weiter geht’s geradeaus („Wiesenhof 1,8km“), kurz vor Ortsende rechts in die Völkersbacher Straße immer der gelben Raute nach zum Wiesenhof.

100m weiter halten wir uns rechts, bleiben beim Waldrand geradeaus („Mittelberger Wegle 0,5km“), schwenken nach 500m nach rechts auf einen schönen Waldpfad („Am Weinweg 0,8km“), folgen bei der nächsten Kreuzung der gelben Raute geradeaus und biegen beim Wegweiser „Eselsstich“ rechts ab. Wir wandern durch das Schneebachtal zur Straße, gehen auf ihr 250m nach rechts, dann links ab in das Naturschutzgebiet Moosalbtal an einem Bildstock vorbei zum nächsten Wegweiser. Nun folgen wir immer der gelben Raute und den Schildern „Fischweier“ auf dem Moosalbtalweg und gelangen wenig später zur Völkersbacher Dorfwiese. Unmittelbar vor der Straße biegen wir rechts ab, wählen bei der nächsten Verzweigung den linken Weg (hier fehlt das Zeichen) und wandern an der Weimersmühle vorbei, queren die Straße und gehen nach 300 m rechts über das Tannenbachbrückle. Nun müssen wir uns entscheiden: Haben wir Schluttenbach als Ziel auserkoren, biegen wir links ab und lesen im folgenden Absatz weiter. Im anderen Falle halten wir uns rechts (hier fehlt der Wegweiser) und marschieren auf breitem Weg, bis uns nach 1,8km die gelbe Raute nach rechts auf einen bergab führenden Fußweg schickt (Achtung: sehr leicht zu übersehen!). Nun geht's steil bergab und nach 300 m scharf nach rechts zur Straße hinab, die wir kurz vor der Mühle überqueren. Jetzt bleibt uns noch ein gemütlicher Bummel auf breitem Weg, immer parallel zur hier schon viel breiteren Moosalb, bis zum Wegweiser bei der Brücke. Hier sollten wir uns nach links einen kleinen Abstecher zum 250 m entfernten Tote- Mann- Stein (das Totengerippe auf dem Stein erinnert an einen Vogeldieb, der an dieser Stelle beim Ausrauben eines Nestes hinabstürzte) gönnen. Anschließend gehen wir über die Brücke zur Straße und gelangen auf ihr nach links zurück zum Wanderparkplatz und zum Bahnhof Fischweier.

 

Immer den Wegweisern „Carl- Schöpf- Hütte“ und der gelben Raute folgend, wandern wir talaufwärts, queren eine Straße und gelangen zum Tannenbrunnen mit einem kleinen einladenden Rastplatz. Wir biegen links ab Richtung Rimmelsbacher Hof, gehen bis zum Waldrand, wo sich der Blick auf das Hofgut weitet und folgen der gelben Raute nach rechts auf schönem Fußweg zum nächsten Wegweiser. Linker Hand lockt die Waldgaststätte Rimmelsbacher Hof zur zünftigen Einkehr, weiter geht es am Waldrand entlang geradeaus zur Carl- Schöpf- Hütte mit herrlicher Aussicht auf die nördlichen Ausläufer des Schwarzwaldes mit dem Mahlberg, einem bekannten Aussichtsberg. Wir halten uns halbrechts und folgen der blauen Raute Richtung Schluttenbach am Richard- Massinger- Gedenkstein vorbei nach Schluttenbach (Einkehrmöglichkeit). Über einen Treppenabgang gelangen wir zur Bushaltestelle beim Lindenbrunnen und der tausendjährigen Dorflinde.

 

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