Michael Erle
02.10.2013

„Schau ins Land!“

Von Oberried- Hansenhof über den Freiburger Hausberg nach Littenweiler

In den BNN erschienen am: 02.10.2013

...dieser Aufforderung wird man bei klarer Sicht auf dem schönsten Aussichtsberg im Freiburger Raum sicher gerne nachkommen, denn dann hat man von dem vielbesuchten Berggipfel nicht nur eine umfassende Rundumsicht über den mittleren und südlichen Schwarzwald, sondern häufig auch bis in die Vogesen und Westalpen. Beim Anstieg nimmt uns der Bus über die Hälfte der Höhenmeter ab, abwärts bleiben aber über 1000 Höhenmeter, da tun vielleicht ein Paar Stöcke gute Dienste. An heißen Tagen empfiehlt sich ein frühzeitiger Start, denn der Aufstiegsweg bietet wenig Schatten. Wenn wir erst den Steinwasenpark, einen Freizeitpark mit Wildgehegen, besuchen wollen, fahren wir bis zur Haltestelle Steinwasen und anschließend noch eine Haltestelle weiter; andernfalls direkt bis Haltestelle Hansenhof. Man kann sich auch den gesamten Anstieg ersparen und sich von der Schauinslandbahn, der längsten Umlaufseilbahn Deutschlands, bis zum Gipfel tragen lassen, das wäre eine schöne Alternative für einen Familienausflug mit trittfesten Kindern. In diesem falle überspringe man den nächsten Textabsatz.

 

 

Wir laufen auf der Straße noch 100 m bergauf weiter, biegen rechts ab (gelbe Raute, „Schauinslandgipfel 5 km“) und wandern auf wunderschönem Waldrandweg bergan, bleiben einmal geradeaus und gelangen über Almwiesen zu einem Wegweiser. Nun geht’s rechts weiter, beim nächsten Wegweiser am Waldrand links (scharf links erreicht man in wenigen Minuten das Museumsbergwerk) und immer dem Zeichen und den Schildern „Schauinslandturm“ nach. Wir halten uns bei zwei Verzweigungen rechts, folgen einem Rechts- Linksknick und wandern immer geradeaus, dabei die wunderbare Aussicht auf die Höhensiedlung Hofsgrund, auf den Feldberg und den Belchen genießend, bis zum 128 m hohen Gipfel des Schauinsland. Wer einkehren möchte, kann von hier einen Abstecher zur Bergstation der Schauinslandbahn machen.

 

Nachdem wir von der Plattform des luftigen Aussichtsturmes ausgiebig „ins Land geschaut“ haben, laufen wir wieder 100 m zurück zum nächsten Wegweiser, biegen links ab und folgen nun immer der gelben und kurze Zeit später blauen Raute sowie den Schildern „Kybfelsen“. Wir marschieren stetig bergab, vorbei am Pflugfelsen, immer den Zeichen und den Schildern „Kohlerau“ bzw. „Kybfelsen“ nach auf abwechslungsreichen, manchmal steinigen und wurzeligen Wegen, dann auf wunderschönem, nun fast ebenem Pfad an den Felsen des Wolfskopfs vorbei zum Sohlacker, einem hübschen Rastplatz mit Schutzhütte und schönem Blick zurück zum Schauinsland.

 

Weiter geht’s auf schönem Fußweg („Kybfelsen 0,8 km, Littenweiler 4,0 km“), immer unserem Zeichen nach, nun wieder etwas bergan, die letzten Meter recht steil, zum Naturdenkmal Kybfelsen mit herrlicher Aussicht auf die Rheinebene und die Vogesen. Wir folgen noch 600 m der blauen Raute, biegen dann nach rechts ab (gelbe Raute, „Littenweiler 3km“) und marschieren auf aussichtsreichem Pfad mit schönem Blick auf Littenweiler und den Kandel im Zickzack bergab, bis wir auf einen breiten Schotterweg treffen, auf den uns die gelbe Raute nach rechts schicken will. Wir überqueren aber den Schotterweg, bleiben auf dem Pfad und laufen, nun ohne Markierung, zum Schluss steil bergab zum nächsten Wegweiser. Jetzt wieder dem Schild „Littenweiler“ folgend gehen wir nach rechts und sofort wieder links. Bald wird unser Weg breiter und mündet in einen Teerweg. Immer den Zeichen nach gehen wir immer geradeaus durch Littenweiler, zum Schluss ein paar Meter nach links, bis zum Bahnhof. Hier haben wir halbstündliche Verbindung zum Hauptbahnhof Freiburg von dort zurück nach Karlsruhe.

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