Michael Erle
10.01.2015

Durch den Winterwald zu den größten Wasserfällen des Schwarzwaldes

Winterwanderung von St. Georgen über Staude nach Triberg

Die Gemeinden der Wintersportregion „Ferienland“ unterhalten im Winter nicht nur ein dichtes Loipennetz, sondern auch für die Fußgänger einige gebahnte Winterwanderwege. So ist es auch im Hochwinter möglich, den Schwarzwald per pedes zu erkunden. Man muss allerdings einkalkulieren, dass nach heftigen Schneefällen erst die wichtigen Straßen und Versorgungswege geräumt werden und nicht alle Wege gleichzeitig präpariert werden können. Im Zweifelsfall sollte man über die Wege- und Schneeverhältnisse bei der Tourist- Information St. Georgen Auskunft per Telefon (07724/87194) oder im Internet (s.u.) einholen, dort erhält man auch eine sehr gute und informative Wintersportkarte. Man beachte bitte, dass der Untergrund stellenweise glatt sein kann, deshalb sollte man nur mit hohen Schuhen mit gutem Profil und am besten auch mit zwei Stöcken und evtl. Spikes für die Schuhsohlen unterwegs sein. Als Fahrkarte kommt das Baden- Württemberg- Ticket in Frage.

 

 

Wir fahren mit der Schwarzwaldbahn (ab Karlsruhe Hbf. 8.09 oder 10.09 Uhr, Stand 2017) bis St. Georgen. Will man sich die ersten 1,5 km durch den Ort ersparen, steigt man um in den Bus 55 Richtung Schramberg (Achtung: beim Start So 8.10 fährt ein AST, 1 Std. vor Abfahrt telefonisch über 01801/777272 bestellen!) und fährt bis Haltestelle Hochwald. Zu Fuß gelangt man auf der Bahnhofstraße und beim Bärenplatz rechts auf der Schramberger Straße zur Haltestelle Hochwald. Wir gehen den Treppenaufgang links von der Straße hinauf und treffen auf das erste Winterwanderwegschild (im folgenden Text „WWW“ genannt). Wir biegen rechts ab, laufen geradeaus am Sportplatz vorbei, dann parallel zur Straße und biegen bei einem Waldparkplatz links ab („St. Georgen 1,3km“, auch gelbe Raute). Wir kreuzen eine Loipe, treffen wenig später auf den Mittelweg und folgen ihm nach rechts („Hochwälder Höhe 0,8km“). Nach 200m zweigt der „WWW“ rechts ab, wir bleiben aber geradeaus und wandern dem Mittelwegzeichen (rote Raute mit weißem Strich) nach zur Bengelhütte auf der Hochwälder Höhe.

 

Gleich nach der Hütte zweigt die Mittelwegmarkierung nach rechts ab, wir bleiben aber auf dem Forstweg geradeaus, biegen bei der nächsten Verzweigung rechts ab und folgen dem „WWW 2“ auf dem „Junghansweg“, kreuzen bald wieder den Mittelweg, biegen nach 150m links ab und laufen auf einem Sträßchen zur Höhensiedlung Vogte und geradeaus weiter („WWW“, „Staude 0,9km“) zum Gasthof Staude (Einkehrmöglichkeit). Wir folgen nun der blauen Raute und den Schildern „Triberg“ nach links, nach 100m schwach rechts auf einem Forstweg über eine lichte Anhöhe zum nächsten Wegweiser, wo wir rechts abbiegen (gelbe Raute, „Gremmelsbach 2,5km“. Bald gelangen wir zum Waldrand, halten uns rechts und laufen auf der Fahrspur bergab, in einem Rechtsbogen um einen Biolandhof herum und hinab auf die Talstraße, der wir nach links talabwärts zur Kreuzung Obertal folgen.

 

Wir biegen links („Kreuzloch“) und nach 100m rechts ab („Hofbauer“), marschieren auf dem Fahrweg bergan bis zu einer Anhöhe, bleiben bei einer Kreuzung geradeaus und 200m weiter auf einen Querweg. Nun geht es links (blaue Raute) und gleich wieder scharf rechts weiter („Triberg 2,5km“), wir wandern auf gemütlichem Fahrweg, immer den Schildern „Triberg“ folgend, talabwärts, vorbei an der barocken Hohnenkapelle, durch die Bahnunterführung nach Triberg und dem Schild nach zum Bahnhof. Hier haben wir ungefähr stündliche Verbindung zurück nach Karlsruhe. Wer noch Zeit und Lust hat, kann die Wanderung mit einem Bummel durch Triberg und einem Besuch der berühmten und an Winterabenden eindrucksvoll beleuchteten Wasserfälle beschließen.

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