Michael Erle
09.04.2024

Vom Brettener Hundle zum Karlsruher Gedichtpfad

Radtour von Bretten ├╝ber Weingarten und Blankenloch zum Karlsruher Schloss

In den BNN erschienen am: 30.05.2024

 

Viel Interessantes gibt es auf unserer Radtour von den Ausläufern des Kraichgau in die Rheinebene zu sehen: Die schöne Altstadt von Bretten mit dem berühmten Brettener-Hundle-Denkmal, abwechslungsreiche Landschaftsbilder, das schöne Ortszentrum von Weingarten mit dem berühmten Walk'schen Haus, den Karlsruher Gedichtpfad und das Karlsruher Mundwerk im Hardtwald und last but not least das Karlsruher Schloss mit seinem schönen Schlosspark. Dass sich der Kraichgau „Land der tausend Hügel“ nennt, ist bei der ersten Weghälfte durchaus zu spüren: Immer wieder hat man kleinere, allerdings meist wenig steile An- und Abstiege zu bewältigen. Die Wegführung ist teilweise etwas verzwickt, bitte deshalb genau die Wegbeschreibung mitverfolgen!

 

 

 

Wir fahren vom Haltepunkt Bretten Mitte auf der Luisenstraße über ein Brückchen und folgen nun den Radwegzeichen 200 m nach links, dann rechts ab und auf der Schlachthausgasse und unteren und oberen Kirchgasse zur Fußgängerzone. Beim Eiscafé Pierod radeln wir links auf der Melanchthonstraße weiter am Brettener- Hundle- Denkmal vorbei, beim Kreisel geradeaus, beim Kaiser- Wilhelm- Denkmal schwach links in die Bahnhofstraße, links am großen Kreisel vorbei, dann links durch die Bahnunterführung („Karlsruhe 26 km“) und nun immer den Radwegzeichen und -schildern „Karlsruhe“ nach durch den Ortsteil Rinklingen, dann in leichtem Auf und Ab durch Wiesen und Felder und parallel zu den Gleisen am Haltepunkt Dürrenbüchig vorbei. Nach der Bahn- Bundesstraßenbrücke geht es scharf links ab über eine kleine Anhöhe. Wenn uns das Radwegzeichen nach links schicken will, biegen wir rechts ab und folgen dem grünen Dreieck auf einem Forstweg durch schönen Buchenwald und durch Felder zum nächsten Wegweiser, wo wir nach rechts schwenken („Sallenbusch 4 km“). Wir bleiben immer geradeaus und radeln auf aussichtsreichem Weg, queren bei einem schönen Wegkreuz eine Kreisstraße und eine weitere Straße, halten uns bei einem Querweg rechts und biegen 300 m weiter links ab („Weingarten 5,5 km“).

 

Nun geht’s durch hügeliges Gelände an einem Reiterhof vorbei zur Streusiedlung Sallenbusch (Einkehrmöglichkeit im „Backhaus“), dann immer Richtung Weingarten: schwach links auf einem Sträßchen, über eine Landstraße und auf schönem Radweg am Walzbach entlang durch Weingarten zum Marktplatz beim Walk'schen Haus. Dieses wundervolle Fachwerkgebäude wurde 1701 erbaut und später nach einem seiner Besitzer "Walk'sche Haus" benannt. Für den Bau des Hauses wurden damals sehr teure und alte Eichenbalken verwendet. Anfang der 1980er Jahre sanierte ein Weingartener Unternehmer das verfallene Haus, das nun als Gaststätte und Hotel genutzt wird. Wir fahren geradeaus weiter zum Bahnhof (Kürzungsmöglichkeit), durch die Bahnunterführung Richtung Blankenloch parallel zur Straße, nach 500 m rechts ab („Waldbrücke 0,6 km“) auf dem Buchenweg zu einer Querstraße und links in den Forlenweg, nun auch markiert mit umgekehrtem weißen Dreieck. Bald überqueren wir die Autobahn und den Kreuzlachgraben und gelangen am Schützenhaus vorbei (Einkehrmöglichkeit) durch eine Straßenunterführung nach Blankenloch. Beim Radwegweiser am Ortseingang biegen wir links ab („Karlsruhe 10 km“) und können beim nächsten Wegweiser abkürzen und rechts den Radwegzeichen zum Bahnhof Blankenloch folgen. Wenn wir noch weiter wollen, fahren wir geradeaus am Friedhof vorbei und halten uns beim Ortsausgang rechts („Karlsruhe 8,9 km“). Nun geht es etwas rechts versetzt in die Büchiger Straße, bei der S-Bahn-Haltestelle Tolnaplatz rechts und gleich wieder links in die Allmendstraße, geradeaus durch die Bahnunterführung, links parallel zu den Gleisen („Karlsruhe 8,5 km“) und nach 250 m rechts in den Wald. Wir radeln immer den Zeichen nach über eine Landstraße und den Pfinz- Entlastungskanal. 400 m nach Querung einer weiteren Straße biegen wir rechts ab und folgen dem Zeichen rotes Rechteck zur Graf-von-Wiser-Eiche. Beim Gedicht „Dr.Wald“ beginnt der Gedichtpfad, wir bleiben geradeaus und können nach 250 m links per pedes dem Gedichtpfad einen Besuch abstatten, bevor wir wenig später auf die Friedrichstaler Allee treffen. Auf ihr fahren wir nach links und können 800 m weiter links mit kurzem Abstecher auf dem Karl-Drais-Weg das Karlsruher Mundwerk, ein Objekt der Künstlerin Patricia Blum aus Holzstämmen und Kacheln der Majolika Manufaktur, besuchen. Weiter geht’s auf der Friedrichstaler Allee über den Adenauerring, bei nächsten Querweg rechts zum schmiedeeisernen Tor und durch den Schlosspark zum Karlsruher Schloss.

 

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