Michael Erle
05.02.2026

Auf dem Hochwasserdamm durch die Auenwälder

Von Leopoldshafen zum Biotop am "Kleinen Bodensee"

In den BNN erschienen am: 05.02.2026

Ziel der Wanderung vor den Toren Karlsruhes ist die Rheinauenlandschaft zwischen Ölhafen und Leopoldshafen mit dem Naturschutzgebiet "Kleiner Bodensee", ein vor etwas 200 Jahren entstandenes über 200 Ha großes Biotop mit einer außergewöhnlichen Pflanzen- und Tierwelt. Zum Beispiel gedeiht hier die Wassernuss, eine in Deutschland äußerst seltene Wasserschlingpflanze. Weitere Informationen erhält man über die Internetseiten www.naturschutzzentren-bw.de und www.ka.stadtwiki.net/Altrhein_kleiner_Bodensee. Interessant ist auch das Gräberfeld aus keltischer Zeit, das man im Neureuter Gewann Heidelburg gefunden hat und das wir kurz vor dem Ziel unserer Wanderung streifen.

Die Wanderung ist eine Neubearbeitung des BNN-Wandertipps vom 2.3.2000

 

 

 

Am Bahnsteigende der Haltestelle Leoppoldshafen- Viermorgen gehen wir links über das Gleis, geradeaus zur Kreisstraße, neben ihr 50 m nach links, schwenken halblinks in einen Teerweg für die nächste Zeitder Markierung umgedrehtes gelbes Dreieck: Durch das flächenhafte Naturdenkmal Dünenvegetation nach Leopoldshafen, an einem Spielplatz vorbei durch den Ort, zum Schluss ein paar Meter bergan und links zum Alten Rathaus, einem wunderschönen Fachwerkhaus, das heute als Heimatmuseum dient. Wir gehen links an ihm vorbei, links auf der Hafenstraße aus dem Ort, bleiben bei der nächsten Verzweigung geradeaus, nehmen das blaue „R“ des Rheinauenweges auf und marschieren am dem Hochwasserdamm, begleitet von einem Altrheinarm, zur nächsten Brücke. Das blaue „R“ zweigt hier nach links ab, wir bleiben aber geradeaus. Bald gesellt sich von links die hier sehr breite und kaum noch als Fluss erkennbare Alb zu uns.

 

 Bei der nächsten Brücke bleiben wir nochmals geradeaus und gelangen zu einer schmalen Fußgängerbrücke. Von hier können wir geradeaus mit einem kleinen Abstecher (etwa 250 Meter) auf schmalem Holperweg zur Mündung der Alb in den Rhein gelangen, bevor wir die Fußgängerbrücke überschreiten. Weiter geht’s nun immer auf dem Damm parallel zum Rhein durch eine herrliche Auenlandschaft Richtung Süden, bis sich nach ca. 10 Minuten bei einer kleinen Hütte wieder das blaue „R“ zu uns gesellt. Wenig später gönnen wir uns nach rechts einen kleinen Abstecher zum Rheinufer (Infotafel zur ehemaligen Albmündung), bevor wir, nun der Markierung nach, weiter auf dem Damm laufen, bis nach links eine Eisenbrücke abzweigt. Wir nehmen die – leider sehr unzuverlässige – Markierung „roter Punkt“ auf, gehen über die Brücke auf den parallel verlaufenden Hochwasserdamm, auf ihm nach rechts und betreten das Naturschutzgebiet "Kleiner Bodensee".

 

 Immer geradeaus auf dem Hochwasserdamm gelangen wir nach wenigen Minuten zu einem "Kleiner Bodensee" genannten Altrheinarm. Unser Weg führt uns am Ufer entlang, bis nach ca. 20 Minuten ein mit rotem Rechteck markiertes Sträßchen links abzweigt (Radwegweiser nach Neureut). Hier verlassen wir das Naturschutzgebiet und gehen nach links an der Infotafel zum Gräberfeld im Flur Heidelburg (hier war eine Begräbnisstätte aus keltischer Zeit) vorbei, dann immer geradeaus durch das Industriegebiet Neureut, an den Sportanlagen vorbei, überqueren die B 36, bleiben nach dem Fußgängertunnel geradeaus und laufen auf der Straße "Am Zinken" weiter. Wir überqueren die Grabener Straße und gehen durch ein Neubaugebiet auf dem Ibisweg, Eisvogelweg und Spechtweg, rechts in die Alte Friedrichstraße, links in den Uhuweg und nun den Schildern "Haltestelle" nach zur S- Bahn- Haltestelle Neureut- Kirchfeld.

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